Ortschaftsportal Bittenfeld

Aktuelles

Wohnraum für Geflüchtete dringend gesucht


Die Zahl der Flüchtenden steigt derzeit wieder stark an. Das Ministerium für Justiz und Migration hat mitgeteilt, dass sich der durchschnittliche Zugang Geflüchteter aus der Ukraine innerhalb kürzester Zeit mehr als verdoppelt hat und parallel dazu auch die sonstigen Asylbewerberzahlen auf allen Routen nach Europa sehr stark zunehmen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt Ende August kamen im Jahr 2022 mehr Geflüchtete nach Baden-Württemberg als im gesamten Flüchtlingskrisenjahr 2015. Ein Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht.

Auch die Stadt Waiblingen bekommt ständig weitere Geflüchtete zur Unterbringung zugewiesen. Zu Beginn des Krieges in der Ukraine konnten dank der immensen Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung zahlreiche Wohnungen und andere Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete zur Verfügung gestellt werden. Doch für die immer weiter steigenden Flüchtlingszahlen reichen diese Unterbringungsmöglichkeiten nicht mehr aus.

Die Stadt Waiblingen sucht daher dringend weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete, seien es Wohnungen, Häuser oder auch Gewerbeimmobilien.

Ansprechpartner bei der Stadt

  • Können Sie eine Wohnung, ein Haus oder auch gewerbliche Immobilien zur Verfügung stellen, die die Stadt anmieten kann, um dort geflüchtete Menschen unterzubringen?
  • Wie groß sind die Räumlichkeiten und wo befinden sie sich?
  • Wie lange kann der Wohnraum genutzt werden?

Wenn Sie Räumlichkeiten zur Verfügung stellen können, bitten wir Sie, sich an die Abteilung Gebäudemanagement der Stadt Waiblingen zu wenden, E-Mail: gebaeudemanagement@waiblingen.de. Gerne stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei Fragen zur Verfügung.

Oberbürgermeister Sebastian Wolf sagt: „Es ist nicht nur eine gesetzliche, sondern auch eine humanitäre Pflicht, den Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und nun bei uns Zuflucht und ein Dach über dem Kopf suchen, zu helfen.

Wir sind sehr dankbar für alle Angebote aus der Bevölkerung, von Firmen und Institutionen, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen können“.